Terrasse im Selbstbau

Veröffentlicht: 7. Oktober 2014 in Bautagebuch, Fotos
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Neben Spiel, Spaß & Spannung beim Innenausbau, waren wir in den letzten Wochen/Monaten immer mal wieder im Garten fleißig. Entstanden ist dabei unser neuer Stolz, die Holz-Terrasse 🙂

Ich habe mich dazu einfach mal im Bauzentrum Kömpf beraten lassen. Nach vielen Skizzen und einer daraus resultierenden großen Einkaufsliste, wurde das ganze Material an einem Samstag „mal schnell“ nach Hause verfrachtet. Hilfsmittel: drei Autos, 1 großer Hänger & diverse Nachbarn =)

Los ging es mit einer Schicht Drainagevlies auf den verdichteten Mineralbeton (Mineralbeton wurde vorab vom Gärtner eingebracht und verdichtet). Auf das Vlies kam dann mehrere Kubikmeter Splitt (…mit der Schubkarre über diverse Hügel nach hinten gekarrt… ächz). Damit eben dieser nicht mit der Zeit zur Seite wegrutscht o.ä. kamen dann noch Bordsteine um die Terrasse herum.

Bordsteine habe ich auch als Fundament für die Unterkonstruktion verwendet. Im Splitt liegen jetzt schöne große und schwere Bordsteine, auf denen ich noch Reste der Pflastersteine (Sicker-Pflaster) platziert habe, um die nötige Höhe der Konstruktion zu erreichen.

Damit alles richtig in Waage liegt bzw. das gleichbleibende Gefälle von der Hauswand weg hat, habe ich an vielen Stellen noch spezielle Distanzkeile untergeschoben. Somit ist die Konstruktion mehr als ausreichend Hinterlüftet und auch der Konstruktive Holzschutz ist gegeben. Somit sollte das ganze auch ein paar Jahre halten 🙂
Auf die Unterkonstruktion kamen dann Distanzhalter (Luft zwischen Diele und Unterkonstruktion) die gleichzeitig auch für einen 7mm Abstand zwischen den Dielen sorgten. Die Distanzhalter werden durch das befestigen der Dielen mit Edelstahl-Terrassenschrauben ebenfalls fixiert.

Die Terrasse wird an den überstehenden Dielen noch abgesägt, mir fehlt dazu nur noch eine Handkreissäge mit Führungsschiene. Dies kann sich nur noch wenige Wochen hinziehen 😉

Wie empfohlen, lasse ich die Dielen nun ein paar Wochen unbehandelt so liegen, dann kommt der große neue Pinsel zum Einsatz, um das Holz ordentlich mit Öl einzuschmieren.
Die Betonrandsteine zur Einfassung der Terrasse werde ich dann nach Abschluss der Gartenarbeiten noch mit Edelstahlblechen verkleiden, wie man es gerne an Häusersockeln & Dächern sieht. Dann dürfte man vom „Betongrau“ nicht mehr viel sehen… dafür das schöne Holz 🙂

 

Kommentare
  1. Elli sagt:

    Hallo, ich finde deine Beiträge hier toll! Wie sieht es mit dem Schalschutz bei dem Haus aus?

    • abenteuerbau sagt:

      Hallo Elli, danke! Freut mich das es den einen oder anderen gibt, der die Artikel liest 🙂 Schallschutz ist kein Thema, durch die 3-Fach Verglasung kommt fast nichts rein. Den Schallschutz innen muss man selbst bewerkstelligen (Estrich nicht an die Wände kommen lassen, Böden korrekt verlegen ohne Schallbrücken usw). Können also nicht klagen 😉

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