Mit ‘Holz’ getaggte Beiträge

Im Sommer haben wir uns nochmal am Garten zu Schaffen gemacht. Ursprünglich war mal geplant, den Geräteschuppen mit unter den Carport zu packen. Nachdem dann der schöne Alu-Carport mit Glasdach stand, war es wiederum viel zu Schade hier noch einen Geräteschuppen mit drunter zu schieben.

Nach kurzer Planung war dann klar, Garten umbauen! An der linken Grundstückshälfte hatten wir das Gelände mit einer kleinen Böschung versehen lassen die sich aber schon beim Rasen-Mähen als durchaus unpraktisch erwies. Auch konnte man auf einer solchen Schrägen schlecht etwas abstellen, wie z.B. einen Geräteschuppen.

Also wurde der Gärtner zu Hilfe gerufen um linksseitig die Stützmauer noch etwas zu erhöhen. Durch die zusätzliche Stützmauer ist der Garten nun auf (fast) ganzer Fläche in einer Ebene, was uns zusätzlichen Spielraum an der linken Gartenseite schafft. Hier soll es nun seinen Platz finden, unser Gartenhäusle!

Der Gärtner hat eine zusätzliche Stützmauer oberhalb der Granit-Steelen gesetzt, Erde aufgefüllt, Randsteine gesetzt und ein Fundament für das Gartenhaus gelegt. Im Eingangsbereich zum Garten (hinterm Carport) haben wir Basaltschotter als pflegeleichte Zierfläche gewählt. Auf diese seitlichen Fläche an der Gartenhaus-Seite soll dann zusätzlich unser Kaminholz seinen Platz finden. Hierfür hatte ich schon mal einen Unterstand gezimmert, dieser hat sich allerdings sehr schnell als viel zu klein erwiesen. Wir genießen unseren Kamin dann wohl doch etwas häufiger als gedacht =)

Den alten Holzunterstand also zerlegt und vergrößert. Die Holzbalken vorab noch mit diversen Schichten Holzschutzfarbe versehen und als Dachkonstruktion diesmal keine übrig gebliebenen Terrassendielen verwendet, sondern eine passende Wanne aus Stahl anfertigen lassen und übergestülpt. Da wir schon ein Hochbeet in „Edelrost“ Optik haben und auch eine kleine Feuerstelle in selbiger, habe ich das Material für die Holzunterstand Dachkonstruktion ähnlich gewählt (unbehandelter Stahl). Dem Rost habe ich noch ein wenig auf die Sprünge geholfen durch… Wasser. Essig beschleunigt das ganze natürlich, aber darauf habe ich dann doch verzichtet. Es rostet auch so ganz hervorragend vor sich hin… und eine solche Rost-Patina wollte ich ja haben! =)

Neben Spiel, Spaß & Spannung beim Innenausbau, waren wir in den letzten Wochen/Monaten immer mal wieder im Garten fleißig. Entstanden ist dabei unser neuer Stolz, die Holz-Terrasse 🙂

Ich habe mich dazu einfach mal im Bauzentrum Kömpf beraten lassen. Nach vielen Skizzen und einer daraus resultierenden großen Einkaufsliste, wurde das ganze Material an einem Samstag „mal schnell“ nach Hause verfrachtet. Hilfsmittel: drei Autos, 1 großer Hänger & diverse Nachbarn =)

Los ging es mit einer Schicht Drainagevlies auf den verdichteten Mineralbeton (Mineralbeton wurde vorab vom Gärtner eingebracht und verdichtet). Auf das Vlies kam dann mehrere Kubikmeter Splitt (…mit der Schubkarre über diverse Hügel nach hinten gekarrt… ächz). Damit eben dieser nicht mit der Zeit zur Seite wegrutscht o.ä. kamen dann noch Bordsteine um die Terrasse herum.

Bordsteine habe ich auch als Fundament für die Unterkonstruktion verwendet. Im Splitt liegen jetzt schöne große und schwere Bordsteine, auf denen ich noch Reste der Pflastersteine (Sicker-Pflaster) platziert habe, um die nötige Höhe der Konstruktion zu erreichen.

Damit alles richtig in Waage liegt bzw. das gleichbleibende Gefälle von der Hauswand weg hat, habe ich an vielen Stellen noch spezielle Distanzkeile untergeschoben. Somit ist die Konstruktion mehr als ausreichend Hinterlüftet und auch der Konstruktive Holzschutz ist gegeben. Somit sollte das ganze auch ein paar Jahre halten 🙂
Auf die Unterkonstruktion kamen dann Distanzhalter (Luft zwischen Diele und Unterkonstruktion) die gleichzeitig auch für einen 7mm Abstand zwischen den Dielen sorgten. Die Distanzhalter werden durch das befestigen der Dielen mit Edelstahl-Terrassenschrauben ebenfalls fixiert.

Die Terrasse wird an den überstehenden Dielen noch abgesägt, mir fehlt dazu nur noch eine Handkreissäge mit Führungsschiene. Dies kann sich nur noch wenige Wochen hinziehen 😉

Wie empfohlen, lasse ich die Dielen nun ein paar Wochen unbehandelt so liegen, dann kommt der große neue Pinsel zum Einsatz, um das Holz ordentlich mit Öl einzuschmieren.
Die Betonrandsteine zur Einfassung der Terrasse werde ich dann nach Abschluss der Gartenarbeiten noch mit Edelstahlblechen verkleiden, wie man es gerne an Häusersockeln & Dächern sieht. Dann dürfte man vom „Betongrau“ nicht mehr viel sehen… dafür das schöne Holz 🙂